21 Tag Aix en Provence
Bei herrlichem
blauem Himmel geht’s heute nach „Aix-en-Provence“.
Aix-en-Provence ist eine
Universitätsstadt in der südfranzösischen Region Provence-Alpes-Côte d'Azur. Auch
wenn's richtig schön aussieht, morgens ist es noch richtig kühl und ohne Trainingshose
fühlst du dich am Frühstückstisch nicht wohl. Das bestellte Riesen-Baguette
schien beim Anblick leicht übertrieben aber es schmeckte vorzüglich. Und als Vesper
für den Ausflug in die Stadt war die Verwertung schnell gesichert. Die
Bushaltestelle befand sich vor den Toren des Campings.
Ideal. Beinahe pünktlich
kam der mittelgroße Bus und chauffierte uns in die Stadtmitte.
Mit 1.20€ führ
die einfache Fahrt war die Stadtanreise eine günstige Angelegenheit. Und so
fuhren wir auf schmalen Straßen bergauf bergab in die Stadt. Die gleiche Idee
zum Stadtbesuch hatten sehr viele Camper so dass der Bus gut belegt war. Mit
dem Stadtplan und dem Handy in der Hand versuchten wir uns zu orientieren.
Letztlich
liefen wir den anderen Busteilnehmern hinterher in der Hoffnung, die wissen wo‘s
lang geht. Für den heutigen Samstag waren viele Märkte angekündigt und so wars
dann auch. Durch wunderschöne enge und beschauliche Gassen gelangten wir zum
Gemüsemarkt. Feinschmeckermarkt, Textilmarkt und Trödelmarkt. Aber alles in
XXL. Der sonnige Tag hatte unzählige Besucher in die Stadt gelockt.
Die
Angebote (egal was) waren qualitativ außerordentlich gut.
Aber nicht ganz
billig. Viele große Plätze gab es zu bewundern und die am Wege liegenden
Kirchen durften sich allesamt über unseren Besuch freuen. Und die schmalen
engen Gassen der Altstadt luden mit attraktiven Geschäften zum Shoppen ein.
Hier konnte man schon Geld loswerden. Wir genossen das Flair dieser Stadt in
vollen Zügen. Vor einem Straßencafé sitzend genossen wir verschiedene Quiche Törtchen
und ließen uns den Kaffee gut schmecken. Danach suchten wir unsere
Bushaltestelle für die Rückfahrt.
Dank Google Maps war das kein Problem. Aber
der angesagte Bus kam nicht.
Der fiel offensichtlich einfach aus und so standen
wir über eine Stunde wartend auf den nächsten. Der kam dann auch und war im Nu
voll besetzt. Als alle Sitzplätze belegt waren fuhr der Bus los. Die
zurückgebliebene mussten auf den nächsten warten. Keine so tolle Lösung wie wir
meinen. Die Erholung am Platz tat dann richtig wohl. Und ein junges Paar aus Esslingen hatte, gleich hinter uns, ebenfalls diesen Weg auf den Camping gefunden. Aus Filderstadt und Jesingen waren sie angereist. Zum Abendessen gabs dann
dicke Käsenudeln. Typisch französisch halt. Mit
Nachbargesprächen ließen wir einen schönen Tag auslaufen.
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