Mittwoch, 8. Mai 2024

Fähre nach Sardinien

 

3.Tag:                 Ab auf die Fähre nach Sardinien

Tagesziel:           Ja nicht die Fähre verpassen
Datum:              07.05.24
Km:                     ca. 40
Schritte:             5539 (3,8km)
Wetter:              bis 15 Uhr total regnerisch


Der Tag begrüßte uns mit Intervallregen.  Kaum glaubte man es hört auf stand schon der nächste Guss an. Dieses Wetter machte keine Freude. Wir standen etwas später auf mit der Folge, dass der Minimarket wegen geringer Nachfrage schon wieder geschlossen hatte. Also keine Frühstücksbrötchen heute die die Laune etwas heben könnten. Wir hatten uns „marca di docce” zugelegt um frisch geduscht nach Sardinien reisen zu können. Die Duschen waren allerdings unter aller Kanone. Geringer Platz, keine Aufhänger für die Kleidung und es war sehr kühl. Die Duschzeit betrug gefühlt ein paar Sekunden und dies bei einer Investition von 1€. Das hätten wir uns eigentlich sparen können. Zum Frühstück hatten wir glücklicher Weise noch gutes Kürbiskernbrot von der Bäckerei Goll dabei.Denn mit leeren Magen am Morgen wird die Laune auch nicht besser. So gegen 14 Uhr packten wir unseren ganzen Krempel zusammen und machten uns auf die Suche nach einer Tankstelle. Mit leerem Tank wollten wir auf keinen Fall in Sardinien ankommen. Nach etlichen Kilometern der Küste entlang tauchte eine Tankstelle auf die wir sofort mit unserem Besuch beehrten. Um die Zeit bis Abfahrt der Fähre zu überbrücken besuchten wir noch eine Aussichtsterrasse in Livorno. Der Blick in den Hafen und die Stadt Livorno war sehr schön. Danach machten wir uns auf zum Fährhafen. Google Maps brachte uns sicher durch die Innenstadt von Livorno und zum Abfahrtsterminal unserer Fähre. Wir wurden sorgfältig kontrolliert und mit den Papieren stimmte alles. 4 Stunden vor der Abfahrt befanden sich nur wenige Autos in der Schlange. Wir konnten beobachten welch riesige Fähren ankamen, entladen und für die Weiterfahrt vorbereitet wurden. Eine beeindruckende logistische Meisterleistung die da zu sehen war. Um 20.30 Uhr waren wir dran. Genau wurde uns durch Winkkommandos der Platz in der Fähre zugewiesen. Das Einchecken an Bord ging ebenfalls problemlos von statten. Unsere Außenkabine mit großem Bullauge war ruck zuck bezogen. Die Kabinen hatten alles was man braucht. 2Betten, ein Klo, eine Dusche und ein Waschbecken. Perfekt. Wir besuchten das Bistro, warfen einen Blick ins Restaurant um dann eine Weile in der Sportsbar unsere Eindrücke zu bereichern. Kurz nach der Abfahrt lagen wir bereits im Bett und ich schlief, nach Aussage meiner Gattin, innerhalb von Sekunden ein. Den Wecker hatte ich vorsorglich auf 5.30 Uhr gestellt.
























 


Dienstag, 7. Mai 2024

Pisa

 

2.Tag:                

Tagesziel:           Besuch Pisa
Datum:              06.05.2024
Km:                     0
Schritte:             15642 (10,64km)
Wetter:              21° und sonnig

Die erste Nacht im Bus war doch erstaunlich frisch. Aber eine zusätzliche Decke half über dies Situation hinweg. Die angebotenen sanitären Anlagen waren aber auch kein Hit. Sie waren zwar sauber aber sehr, sehr einfach. Aber als Durchgangscamping für Fährfahre genügend. Im Mini-Market gabs zu meiner Überraschung keine Paninis, sondern nur Baguette zu kaufen. Dieses war allerdings ausgezeichnet. Gefrühstückt wurde mit angezogenem dickem Pullover vor dem Bus. Aber nach dem sich einige Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke geplagt hatten wurde es bedeutend angenehmer. Unser Bus nach Pisa fuhr ja nach Fahrplan um 10.25 Uhr. Sehr pünktlich standen an der Haltestelle und warteten auf unser Transportmittel. Aber es kam nicht. Der nächste war auf 11.25 terminiert aber der kam auch nicht. Wir gingen zurück zur Rezeption des Campings und erkundigten uns den Busfahrplan. Ein 24 stündiger Streik der Busfahrer war angekündigt und wir fielen nun diesem zum Opfer. Zurück am Bus zogen wir uns sommerliche Kleidung an und machten uns auf dem Weg zum Strandspaziergang. Als wir bereits an der Fußgängerampel die Hauptstraße überquert hatte erspäht ich in der Ferne einen nahenden Bus. Sofort kehrten wir um und rannten zur Haltestell um auf den letzten Drücker noch einzusteigen. Ganz überraschen waren wir mit dem 12.25 Uhr-Bus auf dem Wege nach Pisa. War der Streik beendet. Keine Ahnung, hoffentlich können wir auch wieder zurück fahren. Auf jeden Fall schauten wir uns vergnüglich Pisa an und bummelten durch die Altstadt zum schiefen Turm. Die Anzahl der Touris hielt sich in Grenzen. Nach einer gewissen Zeit stellte sich die Frage, ab wo und wann wohl unser Bus zurückführe. An der Touristikinformation wurde uns geholfen. Mittels Stadtplans machten wir uns auf den Weg zum Busbahnhof. Nach einem längeren Spaziergang überquerten wir wieder den Fluss Arno um dann doch noch beim Busbahnhof zu landen. Glücklicherweise fuhren alle Busse wieder und wir kamen wohlbehalten zurück. Ende gut alles gut. Überraschenderweise konnten wir unseren Besuchsplan nach Pisa doch noch verwirklichen. Im platzeigenen Restaurant ließen wir es uns gut gehen und gingen in der einsetzenden Dunkelheit zum Bus zurück. Der Tag war aufregend aber gut.















Montag, 6. Mai 2024

Fahrt nach Livorno

 

1.Tag:                 Beginn der Sommerreise 2024

Tagesziel:           Livorno
Datum:              05.05.2024
Km:                     786,3
Schritte:             8393, (5,7km)
Wetter:              leicht bewölkt, in Livorno 23°

Es ist unglaublich. Wir sind schon wieder auf Sommerreise. Gefühlt haben wir die letzte Reise erst gestern beendet und nun sind wir schon wieder auf Fahrt. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Um kurz vor 5 Uhr am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg nach Livorno. Es ist Sonntag und die Autobahn gehört uns beinahe ganz alleine. Bereits um 7.30 Uhr erreichten wir die Autobahnraststätte „Heidiland“ in der Schweiz. Mit Berner-Rösti, 2 Spiegeleier und Speck tankte ich die notwendigen Kalorien zur Weiterfahrt. Meiner Frau genügte ein einfaches belegtes Brötchen. Wirklich, ein ausgezeichneter Reisebeginn. Auf den Bergen lag noch jede Menge Schnee. So schneebedeckt haben wir den Bernardino zu dieser Jahreszeit noch nicht erlebt. Bis Mailand war auf der Autobahn wenig betrieb. Dann wurde es etwas lebhafter und wir konnten die etwas zügigere Fahrweise der Italiener bewundern. Alles lief reibungslos. Bereits kurz nach 15.00 Uhr erreichten wir unseren Campingplatz „Camping Pinetta“ in Calambrone bei Livorno. Wir orderten für 2 Tage einen kleinen Campingplatz bei einer ausgesprochen freundlichen Dame an der Rezeption. Wir landeten in der deutschen Ecke in der die meisten Camper auf einen Fährplatz warteten. Der Platz selbst besteht zu 80 Prozent aus italienischen Dauercampern in ausgesprochen großzügigen Blockhütten. Weil Wochenende ist, war reichlich viel Leben auf dem Platz. Ein kleiner Platzrundgang mit besuch des Strandes war unsere erste Tätigkeit. Danach besorgten wir uns Bustickets zur Fahrt nach Pisa am nächsten Tag. Am Aben besuchten wir das platzeigene Ristorante und ließen uns eine ausgezeichnete Pizza gut schmecken. So ein gut besuchtes, lebhaftes Ristorante haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Und es war ausgesprochen günstig. Um 21 Uhr war die schöne Temperatur natürlich verschwunden und wir bereiteten uns auf eine kühle Nacht vor. In Summe wars mal wieder ein gelungener Auftakt unserer Sommerrreise.