Freitag, 6. Mai 2022

Saint Cyr la Roche 2.Tag

5.Tag                  Saint Cyr la Roche  2.Tag            
Datum:               5 Mai
Tagesziel:           Besuch bei Freunden
Km:                     -
Schritte:             nicht der Rede wert
HM:
Wetter:              sonnig, beinahe wolkenlos bis 20°

 

Landschaft um la Roche

Heute war ein so richtig schöner Urlaubstag. Obwohl wir Rentner weder Urlaub noch Anspruch auf Urlaub haben, haben wir das Gefühl doch im Urlaub zu sein. Einfach schön. Schon am frühen Morgen vor der Haustür sitzend einen Kaffee in der Morgensonne zu genießen ist schon etwas Besonderes.

roter Sandstein

Nach dem Frühstück verabschiedete Wolfgang sich zur Reitstunde während wir mit der Hundeunterhaltung beschäftigt waren. Nebenher gabs wie immer noch viel zu erzählen. Die Welpen bekamen natürlich auch noch ihre Aufmerksamkeit. Gemütlich wars und die Zeit verging wie im Flug.

Jazz und Sureprice

Als Wolfgang zurück kam führten wir die Pferde wieder auf die etwas entlegene Weidekoppel. Die Pferde warteten schon auf ihren Ausflug um dann an frisches Gras zu kommen.

Tour de Koppel

Ist schon eine kleine Prozession mit 4 Pferden auf der Straße unterwegs zu sein.

Koppel

Auf dem Rückweg machten wir einen kleinen Abstecher ins Dorf und ich bewunderte die schönen aus rotem Sandstein erstellten Häuser.

Anouk

Am Hang gelegen wurde ein neuer Bouleplatz für die Allgemeinheit mit Picknickmöglichkeit gebaut.

Von hier oben hatte man einen wunderschönen Ausblick in die Landschaft. Zurück am Haus hatten wir nur noch Kaffee und Kuchen im Sinn. Anschließend versuchten wir den Fehler einer nicht mehr ganz funktionierenden elektrischen Wasserpumpe zu finden. 


Nach 1,5 Stunden waren wir der Meinung den Fehler lokalisiert zu haben. Aber ein neuer Ansaugschlauch muss erst noch erworben werden.

Pizzen selbstgemacht

Die ganze Aufmerksamkeit bekam nun das Abendessen. Pizza gebacken aus dem Pizzaofen stand auf dem Programm. Inge machte den Teig, Helga den Salat, ich rollten den Teig aus und belegte zusammen mit Inge die Pizzas während Wolfgang mit Holzfeuer den Pizzaofen in Betrieb nahm.

vorglühen

Zwei Stunden später stand der Ofen zum Ausbacken der Pizzen bereit. Solange die Pizzen im Ofen backten genossen wir eine Avocadovorspeise. Lecker, lecker und nochmals lecker war alles.

Lagerfeuerromantik

Nach dem Abendessen holten wir noch die Pferde von der Koppel um dann bei Lagerfeuer den Abend ausklingen zu lassen.



 

 








Donnerstag, 5. Mai 2022

Martel, Saint-Cyr-la-Roche

 

4.Tag                  Martel, Saint-Cyr-la-Roche
Datum:               4 Mai
Tagesziel:           Fahrt zu Freunden
Km:                     73
Schritte:             3378
HM:
Wetter:              morgens richtig frisch bei 5°, mittags dann 20°

 

enge Gassen in Martel

Heute steht unser erster Standortwechsel an. Wir werden Freunde in dem ca. 71km entfernten Saint-Cyr-la Roche besuchen. Zunächst stand aber Frühstücken auf der Aktionsliste. Außerhalb des Busses war es ungemütlich frisch. Also kam unsere Standheizung zum Einsatz die ein schönes Frühstücksklima in den Bus zauberte.

Danach wurde der Bus für die Reise vorbereitet. Es ging fix.

Kirchturmblick
Platanen

Alles fand seinen vorbereiteten Platz. Um ca. 10 Uhr verabschiedeten wir und von dem wunderschönen Campingplatz und machten uns auf die Fahrt zur 21 km entfernten mittelalterlichen Stadt Martel. Martel liegt in der Dordogne. Schon die Fahrt dorthin war ein Genuss. Die hügelige grüne Landschaft mit der Dordogne waren ein regelrechter Augenschmaus.

Markthalle

In Martel angekommen merkten wir sofort, hier war was los. Kein Parkplatz war zu finden. Wir musste erst die Stadt umrunden um dann doch noch Erfolg zu haben. Der Spaziergang durch die Stadt war natürlich ein Genuss. Die sauberen engen Gassen mit ihren alten Gebäuden waren schön anzusehen. Die große mächtige Kirche haben wir natürlich auch besucht.

Innenhof

Die war allerdings sehr düster und dunkel und lud nicht gerade zum Verweilen ein. Aber Glück hatten wir natürlich auch. Es war Markttag und es herrschte ein lebendiges, fröhliches Treiben in der Stadt. Die ansprechenden Marktstände wurden gut besucht. Auch die Läden in den engen Gassen waren alle mit ansprechender Ware bestück. 

 

Einkaufsstrasse

Der Abstecher hierhin hat sich schon mal gelohnt. Weiter ging die Fahrt zu unseren Freunden. Bei wenig Verkehr erreichten wir unser Ziel bereits um 13.00 Uhr. Allerdings hatten wir beim Finden der Straße unser Problem. Aber ein kurzer Anruf half uns aus der Patsche.

3 von 6

Freudig war das Wiedersehn mit unseren Freunden. Inge und Wolfgang nahmen uns herzlich in Empfang. Nach einem längeren Rundgang durch das Areal ließen wir uns dann den von Inge gebackenen Käsekuchen schmecken. Zum ersten Mal durfte ich dann ein Pferd an der Leine zur etwas entfernten Weidekoppel führen. Ganz ordentlich beschäftigte uns der Hund mit seinem Spieltrieb und natürlich die Betreuung der 6 Welpen.

Luxuscamping

War ganz schön aufregend. Mit einem Grillabend ließen wir den Tag ausklingen. Im Übrigen habe ich auch noch ein paar Tropfen Gir Royal probiert.









 

Mittwoch, 4. Mai 2022

Gramat und Podirac

 

3.Tag                   Gramat und Gouffre Padirac
Datum:               1. Mai
Tagesziel:           Umgebung erkunden
Km:                     39
Schritte:             5158
HM:
Wetter:              bedeckt, leicht sonnig bis 20°, abends Regen

 

Kirche mit Marktplatz
Gut geschlafen begann der Tag trocken. Von den angekündigten Regengüssen keine Spur. Auch recht. Nach getaner Schreibarbeit konnte ich mich ordentlich dem Frühstück zuwenden. Ich meinte natürlich vorbereiten und den Frühstückstisch ordentlich aufbereiten. Es gab die üblichen Baguettes und Croissants, Butter, Marmelade, Käse und für den Herrn der Schöpfung noch Pastete. Wir sind im Urlaub und lassen es uns gut gehen. Als Tagesaufgabe haben wir uns das planlose Rumfahren und Gegend erkunden vorgenommen. Unsere Wahl fiel auf das Städtchen Gramat. Gerade mal 12 km entfernt statteten wir diesem Örtchen einen Besuch ab. Die Gegend hier ist es unglaublich ländlich. Alles wunderschön grün, kaum Bebauung und der landwirtschaftliche Betrieb hält sich in Grenzen. Ab und zu Rinder waren zu sehen aber viele Ziegenherden waren unterwegs. Kein Wunder bei diesem Riesenangebot an Ziegenkäse.

Marktplatz

Aber er schmeckt wirklich sehr gut. In Gramat angekommen lernten wir gleich die engen Gassen im Zentrum der Stadt kennen. Gott sei Dank war überall angeschrieben wie breit die jeweilige Straße war. Den rechten Seitenspiegel hats einmal trotzdem nicht gelangt. Kaputt war er glücklicherweise nicht aber dafür haben wir uns unvergessene Streifspuren eingefangen. Wir schafften es tatsächlich bis zur Kirche und hatten auch noch Parkglück. Der Besuch des Gotteshauses war ja nun obligatorisch. Was aber sofort auffiel, dass das Haus gut in Benutzung stand. Viele Aktivitäten durch handgemalter Themenbilder zeugten hier von einer aktiven kleinen Gemeinde. Nicht weit weg von der Kirche war der Marktplatz.

Treppe und Aufzug

Und es war Markt. Fisch, Käse und Gemüse standen an kleinen Ständen zum Kauf. Hier erwarben wir Tomaten aus Spanien. Haben wir aber erst danach bemerkt. Ein Tourist verirrt sich hierher nur per Zufall. Hier herrschte unverfälschtes Frankreich. Wir schlenderten weiter durch die engen Gassen und erwarben noch Dinge für das Abendessen.

tief blickend

Bei der Abfahrt vom engen Parkplatz handelte ich mir noch eine Schramme ein. Gramat, eine unbekannte kleine Stadt in Frankreich, wird mir in steter Erinnerung bleiben. Getankt haben wir auch noch. Günstig für 1,92€/l. Weiter ging unsere Zufallsfahrt nach Padirac. Dort angekommen machte uns ein Wegweiser auf Gouffre de Padirac aufmerksam.

Gouffre de Padirac

Also, nichts wie hin. Auf einmal gabs hier Touristen ohne Ende. Allerdings 98% Franzosen und der Rest waren wir. Ein hundert Meter tiefes Lochs war hier die Sensation. Und unten liefen Menschen in Höhlen, die durch den normalen Wasserstrom entstanden sind. Kilometerweit.Am Einlass standen die Menschen Schlange. Es waren alles vorbestellte Tickets. Am normalen Ticketschalter war nur der Hinweis zu lesen: Ausverkauft. Jetzt waren wir enttäuscht, dass uns dieses Spektakel entging. Es blieb uns also nichts anderes übrig als zum Campingplatz zu fahren und uns mit Aufräumarbeiten zu beschäftigen. Alles in allem waren wir mit diesem Zufallstag hoch zufrieden. Man muss sich auch mal einfach treiben lassen um zu merken, was um einen herum so alles los ist.