Dienstag, 2. Mai 2023

Saintines

1.Tag:                 Saintines (70km nördlich von Paris)
Tagesziel:          gut ankommen
Datum:               01.05.2023
Km:                    631
Schritte:
Wetter:               bewölkt aber trocken, am Nachmittag einige Regenschauer bei 17°


oh, wie leer
oh, wie voll
Der Start in die Sommerreise war völlig unspektakuläre. Wir standen um kurz vor 6 Uhr auf. Erledigten die üblichen Dinge und frühstückten gemütlich. Kurz vor 7 Uhr stiegen wir in unseren voll bepackten Bus und nahmen das Abenteuer „Sommerreise 2023“ in Angriff, Schnell wurde uns klar, dass am 1. Mai wohl der Tag der Arbeit ist und sich nur ein paar verwegene Menschen mit ihrem Auto auf die Autobahn verirrt hatten. Mit eingestelltem Tempomat fuhren wir mit 120 Sachen unserem 1. Ziel entgegen. Spannend wurde es erst als wir uns der ersten Mautstation in Frankreich näherten. Mal sehen, ob unser abonniertes BIP&Go die Schranke automatisch öffnet. Und es funktioniert wieder wie gewohnt.
beinahe komplett
Nach 3 Stunden Fahrt gönnten wir uns einen Kaffee an einer Autobahnraststätte, Die letzten 60km gings dann über Land. Die teil sehr holprigen Landstraßen waren doch ein kleines Abenteuer. Wir mussten uns etwas an ungewohnte Verkehrsführungen in Frankreich gewöhnen um dann um 14.00 Uhr bei unseren Freunden in Saintines anzukommen.
endlich bei Freunden
Wir wurden mit selbstgebackenen Erdbeerkuchen und tiefschwarzem Kaffee herzlichst empfangen. Und los ging die Tratscherei. Wenn man sich nach 4 Jahren wiedersieht hat man viel miteinander zu bereden.
alles was übrig blieb
Mit einem sehr zufriedenen Gefühl beendeten wir den ersten Tag unserer Sommerreise.




 

 

Samstag, 29. April 2023

Sommerreise 2023

Sommerreise 2023     Bretagne, Loire, Provence

Einführung:

Es ist mal wieder soweit. Die Sommerreise 2023 steht vor der Tür. Gefühlt haben wir doch gerade die letzte Reise abgeschlossen und jetzt müssen wir schon wieder los. Furchtbar schön. Geplant ist zunächst eine Reise in die Bretagne um dann an ein paar Loire🌞 Schlössern vorbei in die Provence zu gelangen. Wird wohl eine Frankreichquerung. Lassen wir uns mal überraschen und legen einfach mal los. Aber eines weiß ich jetzt schon sicher: Wenn es in der Bretagne zu nass, zu kalt oder zu windig ist sind wir schneller, als geplant, dort wo es wärmer ist. Es bleibt und wird spannend. Am 1. Mai soll/wird es los gehen. Ob das ein vernünftiger Reisetag ist, wegen der anhaltenden Rentenproteste, wird sich noch zeigen.. Auf jeden Fall gibt es eine große Vorfreude auf das neue Reiseabenteuer.🚐

 

Montag, 4. Juli 2022

Coronatime

59. bis 63.Tag                  Coronatime
Datum:                             28. Juni bis 3.Juli 2022
Tagesziel:                         auf die Beine kommen
Km:                                   1153
Schritte:                           6059
HM:                    
Wetter:                             sonnig, trocken und schwül, 21-28° 
 
 
französische Pyrenäen

 Wir sind wieder zuhause und wir sind froh es geschafft zu haben.

lädiertes Geburtagskind

Die letzte Woche in Frankreich hat uns leider das Virus heimgesucht und unseren ständigen Urlaubselan kaputt gemacht. Auslaufen lassen hieß ja nicht gleich Garnichts tun. Aber das Virus zwang uns dazu.

Krankenlager

Schon am Dienstag, den 28.06 war es mir so unwohl, dass an irgendwelche Aktivitäten nicht zu denken war. Schlapp und hundemüde wollte ich nur schlafen, schlafen und nochmals schlafen. Und der ständige Hustenreiz ging mir auch auf den Wecker.

letzte Isolation

Gott sei Dank hatte ich eine wunderbare Pflegeperson an meiner Seite die mir mit Tabletten und liebevolle Betreuung die Situation erträglicher gestaltete. Sie selber beobachtete die Entwicklung sorgenvoll.

die Sonne geht auf

So 1100km entfernt von der Heimat macht man sich schon so seine Gedanken.  Ein Selbsttest bei der Helga erbrachte ein negatives Resultat. Mein Selbsttest schoss durch die Decke. Alles klar, Corona war da.

netter Campingweiher

An sofortige Heimreise war nicht zu denken. Also mussten wir auf bessere Zeiten warten. Täglich horchte ich in meinen Körper auf die weitere Entwicklung.

die Zukuft

Den Bus hatten wir mittlerweile in zwei Zimmer umgebaut. Unten Krankenstation und oben für das gesunde Personal. Nachts zuvor hatte ich die Matratze so nass geschwitzt, dass wir sie zunächst mal wieder trocken bekommen mussten. Aber diese Reaktion des Körpers hat mir gutgetan. Von nun an gings mit täglich besser. Wie könnte es auch anders sein, Helga war mittlerweile auch positiv getestet.

gemütlicher Winkel

Am Freitag wars dann soweit. Ich traute mir die Heimfahrt zu. Alles gut im Bus verstaut machten wir uns bereit um 8.00 morgens vom Acker. Die restlichen 1100km hatte ich in zwei Tage aufgeteilt und wollte am ersten Tag bis an den Rhein kommen. Alles ging gut. Im Bus fahrend stellten wir erst jetzt fest in welch schöner Umgebung wir uns befanden. Die grünen Bergketten der französischen Pyrenäen machten auf uns einen richtig guten Eindruck. Schade, dass wir sie nicht näher kennen lernen durften. Vielleicht ein nächstes Mal.

Daheim

Wir erreichten den Campingplatz „Les Castors“ in Burnhaupt-le-Haut wohl behalten. Ein wunderschöner Campingplatz in der Nähe des Rheins war unsere letzte Campingplatzstation. Kontaktmeidend ließen wir die letzte Nacht auf uns zukommen. Am nächsten Morgen starteten wir unsere letzten 307 km. Dieser Samstag wird uns wohl in ewiger Erinnerung bleiben. Bei einer kurzen Kaffeefrühstückspause auf Höhe von Rust musste wir regen Betrieb in der Raststätte feststellen.

Alle beinahe ausnahmslos ohne Maske unterwegs. Wir kamen uns schon wie Außerirdische vor.Egal, die Schlussfahrt ging weiter und wir erreichten Kirchheim kurz nach 13.00 Uhr. 

Endlich zu Hause. Nach 63 Tagen und 8184 gefahrenen Kilometern und haben wir den Anblick unseres grünen Gartens richtig freudig genossen. Eine insgesamt wunderschöne Reise ging zu Ende. Und die Coronawoche wird unsere Erinnerung nicht trüben. Ich glaube, ich freu mich schon aufs nächste Mal.